Tierarztpraxis - Dr. Tina Wenisch
Katzenschnupfen:
Sehr häufige Erkrankung junger, ungeimpfter Katzenwelpen, aber auch ältere Tiere können erkranken. Der Schnupfen beginnt mit Niesen, gefolgt von klarem Nasen- und Augenausfluß, der bald schleimig und eitrig wird. Fieber, Apathie und Appetitlosigkeit kommen hinzu. Es kommt zu Entzündungen der Luftröhre, Bronchien und Lunge. In manchen Fällen treten schmerzhafte Geschwüre in der Maulhöhle und auf der Augenhornhaut auf. Die Krankheit kann zum Tode führen.
Impfung ab 8. Lebenswoche
 
Katzenseuche:
Viruserkrankung, die mit hohem Fieber, starken, blutigen Durchfällen und Erbrechen einhergeht. Kann sehr schnell zum Tode führen.
Impfung ab der 8. Lebenswoche
 
Tollwut:
Für alle Säugetiere gefährlich! Das Virus wird über Bisse infizierter Tiere übertragen. Es greift das Nervensystem an und ruft Aggressivität, Wesensveränderung und Lähmungen hervor. Tollwut gehört zu den anzeigepflichtigen Krankheiten und unterliegt staatlicher Kontrolle. Behandlungsversuche von tollwutkranken oder -verdächtigen Tieren sind verboten! In einem solchen Fall kann die Tötung angeordnet werden, es sei denn, dass Tier ist nachweislich regelmäßig geimpft.
Impfung ab der 12. Lebenswoche
 
Katzenleukose:
Das Leukosevirus ist verwandt mit dem Immunschwächevirus der Katze (FIV). Es befällt ausschließlich Katzen. Übertragung erfolgt durch Kontakt, über Fressnäpfe, Katzentoilette und kann auch direkt von der Mutter auf ihre noch ungeborenen Welpen gehen. Symptome sind variabel, können aber in zwei große Gruppen unterteilt werden: Schwächung der Abwehr und Krebserkrankung. FeLV ist nicht heilbar!
Vor einer Impfung sollte immer eine Blutuntersuchung stattfinden, ob die Katze evtl. schon infiziert ist.
Impfung ab der 12. Lebenswoche
 
Feline infektiöse Peritonitis (FIP):
Die Übertragung des zunächst harmlosen Coronavirus erfolgt durch Kontakt mit anderen Tieren oder Gegenständen. Der Coronavirus kommt im Darm vor und bleibt dort meist symptomlos. Nur bei wiederholtem Kontakt mit diesem Virus kann es zur Mutation des Virus zum FIP-Virus kommen. Ein positiver Antikörpertiter gegen Coronaviren bedeutet nicht zwingend eine Erkrankung an FIP! Symptome von FIP sind: Flüssigkeitsansammlung in Bauch- und/oder Brustraum, aber auch knötchenartige Veränderungen an verschiedenen Organen können auftreten. FIP ist nicht heilbar!
Impfung ab der 16. Lebenswoche; ist aber umstritten
 
FIV:
Ähnlich dem HIV des Menschen, jedoch nicht übertragbar! Es wird über Bisse übertragen. Das Virus führt zur Immunschwäche und endet früher oder später immer tödlich. In Deutschland ist zur Zeit kein Impfstoff zugelassen!
Webseite
zur Verfügung gestellt
von Vistaprint