Cannabidiol in der Veterinärmedizin


Cannabidiol wird aus speziellen Hanfpflanzen extrahiert, deren THC-Gehalt <0,2% liegt. Das heißt es kommt zu keiner berauschenden Wirkung. In der Medizin viel wertvoller ist aber das Cannabidiol, das an das körpereigene Endocannabinoid System andockt. Die CB-1-Rezeptoren befinden sich vor allem im Gehirn und an den Nervenzellen, während die CB-2-Rezeptoren überwiegend in den Immunzellen des Körpers zu finden sind.
Zusätzlich spricht das Cannabinoid noch andere Rezeptoren an (Vanillin-Rezeptoren: regulieren das Schmerzempfinden, Adenosin-Rezeptoren: bestimmen Schlaf-Zyklus und Serotonin-Rezeptoren: beeinflussen die Stimmung)
Dementsprechend kann Cannabinoid unterstützend bei folgenden Beschweren eingesetzt werden:
-Alterserscheinung (Demenz/Unruhe)
- Unterstützung des Immunsystems (Autoimmunerkrankungen, Allergien)
- Epilepsie
- Ruhe und Entspannung
- chronische Schmerzen (Arthrose/Arthritis)
- neuropathischen Schmerzen
- rolling skin disease bei der Katze
- u.v.m.
Die Einnahme erfolgt in Tropfenform und sollte über die Mundschleimhäute aufgenommen werden.
Ab sofort sind Tropfen für Hunde und Katzen hier in der Praxis erhältlich